Viele Werkstätten setzen Preise „nach Gefühl" oder kopieren die Konkurrenz. Das Problem: du kennst das Geschäft des Nachbarn nicht — vielleicht kauft er günstiger, arbeitet schneller oder macht Verlust. Dein Preis muss aus deinen Zahlen kommen.
1. Der Fehler, den Nachbarn zu kopieren
Den Preis der Werkstatt nebenan zu übernehmen wirkt sicher, ist aber riskant: du kennst weder seine Teilekosten noch seine Zeit oder Marge. Kopierst du einen Preis, der für ihn passt und für dich nicht, arbeitest du unbemerkt mit Verlust.
2. Berechne deine echten Kosten
Bevor du Preise setzt, addiere alles, was eine Reparatur kostet:
- Teilekosten: was du dem Lieferanten zahlst, mit MwSt. und Versand.
- Deine Zeit: was eine Stunde deiner Arbeit (oder deines Technikers) wert ist.
- Fixkosten: Miete, Strom, Werkzeuge… je Reparatur verteilt.
- Marge: der Gewinn, den du über den Kosten willst.
Einfache Regel: Preis = Teilekosten + (Zeit × Stundensatz) + Anteil Fixkosten + Marge. Lohnt das Ergebnis nicht, erhöhe den Preis oder senke die Kosten; arbeite nicht umsonst.
3. Eine klare Preisstruktur
Definierte Tarife je Reparaturart sparen Zeit und wirken professionell. Lege Standardpreise für Häufiges fest (Display je Modell, Akku, Ladebuchse) und ein klares System für den Rest. Kein Improvisieren bei jedem Kunden.
4. Wie du den Preis kommunizierst
Ein Preis erschreckt weniger, wenn er erklärt wird. Ein schriftliches, klares Angebot inkl. Garantie rechtfertigt, was du verlangst, und verhindert das „oh, teuer". Schlüssle Teil und Arbeit auf und sag klar, was enthalten ist.
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Häufige Fragen
Soll ich die Diagnose berechnen?
Original oder kompatibel: wie berechne ich das?
Wie erhöhe ich Preise, ohne Kunden zu verlieren?
Klare Angebote, die angenommen werden
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