Eine Garantie zu bieten ist nicht nur Pflicht: Es ist ein Verkaufsargument. Ein Kunde vertraut einer Werkstatt mehr, die für ihre Arbeit einsteht. Doch eine Garantie ohne klare Regeln wird zur Konfliktquelle.
1. Warum die Garantie zählt
Die Garantie zeigt, dass du an deine Arbeit glaubst. Sie ist einer der Faktoren, die am stärksten wiegen, wenn ein Kunde zwischen zwei Werkstätten wählt. Und wenn etwas ausfällt, macht eine klar definierte Garantie aus dem Problem eine Chance zur Kundenbindung.
2. Was sie abdecken sollte (und nicht)
Der Schlüssel gegen Streit ist, schriftlich festzuhalten, was drin ist und was nicht:
- Abgedeckt: das getauschte Teil und die Arbeit dieser konkreten Reparatur.
- Nicht abgedeckt: neue Schäden (Stürze, Stöße, Wasser) nach der Reparatur.
- Nicht abgedeckt: Defekte an anderen als dem reparierten Bauteil.
- Sonderfall: Eingriffe Dritter heben die Garantie auf.
Tipp: gib die Garantie immer schriftlich auf dem Beleg, mit Datum, Teil und Frist. Keine Missverständnisse Monate später.
3. Wie lange sie gelten sollte
Es gibt keine einheitliche Frist, aber üblich ist: Displays und Akkus oft 3 bis 6 Monate; Platinenreparaturen naturgemäß kürzer. Lege je Reparaturart eine Standardfrist fest und wende sie immer gleich an.
4. Verwaltung ohne Ärger
Das häufigste Problem ist, die Daten nicht zu finden, wenn der Kunde zurückkommt. Die Lösung: jede Reparatur mit ihrer Garantie erfasst:
- Reparaturdatum und getauschtes Teil
- Angewandte Garantiefrist
- IMEI oder Seriennummer des Geräts
- Kundenhistorie, sofort einsehbar
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Häufige Fragen
Muss ich eine Garantie geben?
Deckt die Garantie einen späteren Sturz?
Wie weise ich nach, wann repariert wurde?
Garantien ohne lose Zettel verwalten
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